Samsung Galaxy oder iPhone – der Kampf um die Krone im Smartphone-Markt

Das Weihnachtsgeschäft steht wieder vor der Tür und unter nicht wenigen Weihnachtsbäumen wird auch dieses Jahr, wie in den Jahren zuvor, wieder ein Mobiltelefon der neuesten Generation, ein Smartphone, zu finden sein. Die härtesten Konkurrenten auf diesem Markt sind aktuell das Samsung Galaxy sowie Apples iPhone.

Wie alles begann

Smartphones in den unterschiedlichsten Ausprägungen gibt es schon seit Ende der 90iger Jahre. Anfangs waren diese Geräte hauptsächlich für Geschäftsleute konzipiert und noch sehr einfach gestrickt, die Eingabe erfolgte meistens über eine dem PC ähnliche Tastatur oder über sehr simple Vorläufer der aktuellen Touchscreens, die per Stift bedient wurden. Diese Telefone fanden selten ihren Weg auf den Markt der Heimanwender und fristeten ein regelrechtes Schattendasein. Mit dem Jahrtausendwechsel kamen die ersten Blackberrys auf den Markt und konnten mit ihren umfangreichen Features die erste Privatanwender überzeugen, doch erst 2007 gelang der Durchbruch: Apple veröffentlichte das iPhone. Basierend auf der Technologie des schon seit mehreren Jahren erfolgreichen iPod und erweitert um eine noch nie dagewesene Touchscreen – Oberfläche machte sich das iPhone daran, den Markt zu revolutionieren. Das Gerät war nicht nur leichter zu bedienen als alle Konkurrenten, was ganz neue Käuferschichten erschloss, es war auch konsequent als Designgegenstand konzipiert, der einen Hauch von Luxus versprühte und auf seinen Nutzer übertrug. In Verbindung mit dem integrierten Internetanschluss und den neu aufkommenden Apps gelang es Apple in kürzester Zeit, seinen Marktanteil im Smartphone – Markt auszubauen.

Der Herausforderer

Beeindruckt vom Erfolg des iPhones begann der kalifornische Suchmaschinengigant Google mit der Entwicklung einer eigenen Strategie, den Smartphone – Markt zu erobern. Das Resultat war das Betriebssystem Android, ein im Vergleich zur iPhone – Software für jeden frei zugängliches Betriebssystem, das nach Belieben erweitert und geändert werden konnte und das es jedem Hardwarehersteller erlaubte, dafür ein Gerät zu entwickeln. Um die kompletten Möglichkeiten und Features des Geräts bestmöglich zu präsentieren, tat sich Google mit dem Unterhaltungselektronikkonzern Samsung zusammen, um das perfekte Android – Smartphone zu entwickeln: Das Samsung Galaxy. Seitdem ist das Galaxy das Android – Flaggschiff schlechthin, und mit jeder neuen Weiterentwicklung des Betriebssystems erscheint eine neue Auflage des Telefons mit verbesserter Hardware und perfekter Abstimmung auf die neuen technologischen Highlights. Mit Hilfe des Samsung Galaxy und der vielen anderen Geräte, auf der die Android – Software funktioniert, hat Android es mittlerweile geschafft, den größten Marktanteil im Smartphone – Markt zu erobern.

iPhone 4S gegen Samsung Galaxy SII

Aktuell findet der ewige Wettstreit zwischen Samsung und Apple mit ihren aktuellen Topmodellen iPhone 4S und Galaxy SII statt. Dabei nimmt das Samsung Telefon den Part des technologischen Vorreiters ein, sein Display ist größer, hochauflösender und bunter als das des iPhone, sein Prozessor hat eine höhere Taktfrequenz und der Speicher ist schneller. Das iPhone kontert in der neuesten Version mit der Sprachsteuerung Siri, die es erlaubt, dem Handy Anweisungen zu geben oder konkrete Fragen zu formulieren, die das Telefon selbstständig im Internet recherchiert. Noch ist alles offen im Kampf um die Smartphone – Krone, wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung von iPhone und Samsung Galaxy!

Urheber des Bildes: Apple

Posted in Smartphones | Tagged , | Leave a comment

Die neuesten Handy-Innovationen – Siri, 3D, Induktions-Aufladung und Co.

Die neueste Generation der Handys, die Smartphones, ist an sich bekanntlich schon eine Innovation für sich. Doch damit ist längst noch nicht genug – auch die Funktionen der Herstellers in Sachen Handys kommen immer zeitgemäßer daher. Von der intelligenten Spracherkennung Siri bis zu hin zur Möglichkeit, den Handy-Akku ohne lästiges Ladekabel aufladen zu können – die Features werden immer interessanter.

Das Apple iPhone 4S gehorcht auf das Wort

Die sicherlich interessanteste Handy-Innovation ist im Jahr 2011 zusammen mit dem Apple iPhone 4S und der neuen Fassung des Betriebssystems, iOS 5, auf den Markt gekommen: Siri. Denn dabei handelt es sich um eine intelligente Sprachsteuerung, die verdeutlicht, was heutzutage mit einem Handy alles möglich ist. Denn mit diesem System kann mit dem Smartphone eine Reihe von alltäglichen Dingen erledigt werden, ohne dass ein lästiges Eintippen auf der virtuellen Handy-Tastatur notwendig ist. So gibt es die Möglichkeit, mit der eigenen Stimme Nachrichten zu versenden oder Termine im Kalender festzuhalten. Wer beispielsweise seinem iPhone 4S diktiert, an einem bestimmten Tag an den Termin beim Hausarzt erinnert zu werden, der darf sich sicher sein, dass dieser Termin im Kalender festgehalten und von Siri am gewünschten Tag heraus gekramt wird. Dabei kommt Siri sogar in deutscher Sprache daher, was die Aufgabenstellung an das Smartphone wesentlich leichter macht. Selbst der Befehl, eine E-Mail an Hans zu schreiben, wird von dem Sprachsystem des iPhone 4S sofort verstanden, wenn sich ein Hans unter den Kontakten befindet.

3D Effekte auf dem Display ohne spezielle Brille

Eine weitere Innovation in Sachen Handys und Smartphones ist den Usern vom TV-Bildschirm oder aus dem Kino bekannt. Denn schon in den 1980er Jahren gab es den ersten kurzfristigen Hype in Sachen 3D – seit ein paar Jahren hat sich dieser Boom nun endgültig durchgesetzt. Kein Wunder also, dass die 3D-Technik auch den Sprung auf die Handy-Displays geschafft hat. Hierbei allerdings benötigen die Besitzer der neuen Smartphone-Generation mit 3D-Displays im Gegensatz zu den meisten Fernsehschirmen keine 3D-Brille, um sich die Inhalte dreidimensional darstellen lassen zu können. Ab dem Jahr 2012 soll dann auch eine neue Innovation auf den Markt kommen, die die teilweisen Abstriche bei der Bildqualität in 3D auf dem Handy ad acta legt.

Auflade-Möglichkeiten des Akkus im Mittelpunkt der Entwicklungen

Die meisten der aktuell geplanten Innovationen drehen sich in Sachen Handys und Smartphones vor allem um die Lademöglichkeiten der Akkus. Denn das Aufladen per Ladekabel über die Steckdose gilt als nicht mehr zeitgemäß. Aus diesem Grunde gibt es immer mehr alternative Möglichkeiten, die erforscht und auch entwickelt werden. Ein Beispiel ist hierfür das Aufladen per Induktion. Diese Möglichkeit wird unter anderem als eine der großen Neuerungen beim Apple iPhone 5 erwartet – während andere Handys diese Möglichkeiten schon mitbringen. Denn das im Dezember 2011 in Japan auf den Markt gekommene NEC Medias PP N-01D kann schon per Induktion aufgeladen werden. Darüber hinaus gibt es schon eine weitere innovative Technologie in Sachen Aufladen des Akkus, die in Frankreich entwickelt worden ist. Dabei handelt es sich um eine transparente Photovoltaik-Folie, die gerade einmal 0,1 Millimeter dick ist. Diese wird auf das Handy-Display gelegt und wandelt das Sonnenlicht in Strom um. Sollte nicht genügend Sonnenlicht zur Verfügung stehen, reicht auch eine herkömmliche Haushaltslampe. Sechs Stunden Sonnenlicht sollen dabei schon reichen, um den Akku vollständig aufzuladen. Die Folie soll 2012 auf den Markt kommen und weniger als einen Euro kosten.

Fotourheber: raven – Fotolia

Posted in Smartphones | Tagged , , | Leave a comment

Die Geschichte des Mobiltelefons

Mobiltelefone sind heutzutage klein, leicht und ersetzen gleich mehrere Geräte auf einmal. Es ist kaum zu glauben, dass die heutzutage alltäglichen Gebrauchsgegenstände vor etwa zwei Jahrzehnten kaum verbreitet waren.

Vom Autotelefon zum Portable

Die ersten Versuche in Sachen Mobilfunk unternahmen unterschiedliche Hersteller bereits in den späten 50er Jahren mit Autotelefonen. Die Gespräche mit den Autotelefonen wurden damals noch per Hand vermittelt, weswegen der Preis für diese Telefone unglaublich hoch war. Das erste kommerzielle Mobiltelefon das weltweit vertrieben wurde, stellte im Jahr 1983 das amerikanische Unternehmen Motorola her. Als 1985 das analoge C-Netz eingeführt wurde, konnten die Telefone, aufgrund der Notwendigkeit geringerer Sendeleistung, schließlich verkleinert werden. Der Weg für die sogenannten Portables war somit erstmals geebnet. Diese Portables waren damals kleine Kästen mit Griff und Antenne, an die ein Hörer angeschlossen wurde. Motorola produzierte und vermarktete mit seinem Dynatac 8000x das erste kommerzielle Mobiltelefon.

Erstes Handy mit SMS Funktion

Den Siegeszug konnten die Mobiltelefone allerdings erst einige Jahre später antreten, als schließlich neue und auch digitale Mobilfunknetze eingeführt wurden. Dank der digitalen Technik konnten die Hersteller die Akkuleistung der Mobiltelefone um ein Vielfaches reduzieren. Somit wurde schließlich auch die Bauweise umgestellt. Das Resultat waren wesentlich kleinere, handlichere und auch leichtere Mobiltelefone. Auch in dieser Sache wurde Motorola Vorreiter. Das erste GMS fähige Handy wurde vom amerikanischen Unternehmen bereits 1993 vermarktet. Das besondere war, dass das Motorola Handy neben den Telefonaten auch Kurzmitteilungen, die sogenannten SMS, senden und empfangen konnte. Dies war erst mit dem neuen Netzstandard GMS möglich geworden.

Multimediafunktionen zur Jahrtausendwende

In den folgenden Jahren wurde immer mehr Wert auf die Multifunktionalität der Handys gelegt. Mobiltelefone sollten fortan nicht nur zum Telefonieren geeignet sein, sondern alle möglichen Anwendungen in sich vereinen. Die Entwickler legten ihr Hauptaugenmerk dabei, neben einer stetigen Verkleinerung der Handys, auf Multimedia Fähigkeiten. Rechtzeitig zur Jahrtausendwende waren bereits die ersten Handys mit Kamerafunktion verfügbar. Zu Beginn musste die Kamera noch an das Handy angesteckt werden, kurze Zeit später kamen jedoch die ersten Modelle mit integrierter Kamera in den Verkauf. Gleichzeitig wurde von den Netzbetreibern der MMS Dienst gestartet. Der MMS Dienst ermöglichte es zum ersten Mal Multimediamitteilungen mit hinzugefügten Tönen oder Bildern zu versenden.

Vom Handy zum Smartphone

Im 21. Jahrhundert ging die Entwicklung der Mobiltelefone ungebremst weiter. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends verfügten sie nicht nur über eine qualitativ hochwertige Kamera, sondern ersetzten auch den MP3 Player, verfügten über Videofunktionen und zum Teil auch über diverse Office Anwendungen. Nachdem vor einigen Jahren der UMTS Standard eingeführt wurde und somit eine höhere Datenübertragungsraten möglich waren, wurde die Funktionalität der Handys ein weiteres Mal stark erweitert. Das Internetsurfen und das Downloaden von Multimediainhalten war somit auch auf dem Mobiltelefon kein Problem mehr. Da der Netzstandard stetig ausgebaut wird und neue Updates zu erwarten sind, kann die Übertragungsrate immer weiter erhöht werden. Mobiltelefone sind mittlerweile zu Mehrzweckgeräten geworden, die über vielzählige multimediale Eigenschaften verfügen. Die Bezeichnung Handy wird den heutigen Geräten nicht mehr gerecht, weswegen die Multifunktionsgeräte einen neuen Namen bekamen: Smartphones. Auch in Zukunft kann man davon ausgehen, dass sich die Smartphones rasant weiterentwickeln.

Picture: Werner Dreblow – Fotolia.com

Posted in Mobilfunk | Leave a comment

Wie funktioniert der Mobilfunk?

Unterwegs telefonieren, vielleicht eine SMS schreiben – das ist bereits lange Geschichte. Mittlerweile taugen immer größere Smartphones zum Surfen im Internet, die Nutzung von sozialen Netzwerken soll unterwegs ebenfalls möglich sein. Die Anforderungen an eine Mobilfunkverbindung sind vielfältig. Denn der Nutzer stellt damit seit einigen Jahren immer komplexere Ansprüche an das mobile Netz. Es soll nicht nur eine flächendeckende Erreichbarkeit ermöglichen und große Distanzen ohne Funklöcher überbrücken, sondern auch dazu zunehmend größere Datenmengen übertragen – und das nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig.

UMTS gelangt im ländlichen Raum an seine Grenzen

Um das zu ermöglichen, verfeinern die Mobilfunkbetreiber ihre Netze zusehends. Der Aufbau ist als wabenförmig angeordnete Struktur von Funkzellen gesehen. Diese Funkzellen werden vom nächsten Sendemast ausgestrahlt und haben eine bestimmte Position. Jede dieser Zellen sorgt in ihrem Bereich für den nötigen Empfang und stellt gleichzeitig fest, wie viele Nutzer sich gerade in ihrem Einzugsbereich befinden und das Mobilfunknetz verwenden. Dadurch ist auch eine recht genaue Ortung von Handys möglich. Elektromagnetische Wellen senden die nötigen Informationen mit hoher Frequenz zum Funkmast zurück. Doch die Registrierung der mobilen Geräte ist nicht nur hilfreich, wenn die Position bestimmt werden soll. Durch die erfasste Datenmenge sind die Zellen in der Lage, ihre Größe zu verändern, wenn das Übertragungsvolumen für die Zelle zu groß wird. Die Zelle zieht sich zusammen, dadurch fallen andere Nutzer in den Empfangsbereich der benachbarten Funkzellen. In einigen ländlichen Gebieten kann auch die benachbarte Zelle überfordert sein – besonders bei UMTS zeigt sich dieses Problem durch ein abreißendes Signal. Viele UMTS-Geräte übertragen die Daten dann ersatzweise via GSM – für den Nutzer zeigt sich diese Umstellung durch eine stark verringerte Geschwindigkeit.

LTE überzeugt mit großer Reichweite

Der neue Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) soll dieses Problem lösen. Die Geschwindigkeiten – mit Übertragungsraten von bis zu 50 MBit/s schlägt LTE sogar das konventionelle ADSL deutlich – machen Videostreaming auch unterwegs problemlos möglich. Besonders wer in einem Gebiet wohnt, in dem kein DSL-Leitungsnetz ausgebaut ist, wird von der neuen Technologie profitieren. Die Reichweiten eines Sendemasts betragen je nach Topografie bis zu 10 km. Möglich macht das die Nutzung von 800 MHz-Frequenzen, die im Vergleich zu höheren Frequenzen eine größere Reichweite auf Kosten der Geschwindigkeit ermöglichen. Ein weiterer Vorteil: Weil das alte Antennenfernsehen auf dieser Frequenz lief, ist ein Teil der Infrastruktur schon vorhanden. Aus diesem Grund dürfte der Netzausbau sehr schnell zu realisieren sein. Sind die weißen Flecken im ländlichen Raum geschlossen, wird LTE auch in den Städten verfügbar sein. Dort sollen 2.600 MHz-Frequenzen verwendet werden, weil es sonst zu einer Überlagerung mit bestehenden Mobilfunknetzen kommen kann. Außerdem kann so die Übertragungsgeschwindigkeit erhöht werden. Damit der Kunde diese Vorteile auch nutzen kann, muss allerdings zunächst noch ein breites Angebot an LTE-fähiger Hardware her. Während es schon einige Router für den Heimbereich gibt, sieht das Angebot für die mobile Nutzung noch mau aus.

Bildquelle: Christian-Philipp Worring – Fotolia

Posted in Mobilfunk | Tagged , , | Leave a comment

Die Funktionsweise des GPS-Systems

Das GPS-System war noch vor wenigen Jahren lediglich als teure Zusatzausstattung in Luxuslimousinen erhältlich. Mittlerweile ist es ein Hilfsmittel für Jedermann. Und das nicht nur im Auto, sondern darüber hinaus kommt es als tragbares Gerät zu Fuß oder auf dem Fahrrad zum Einsatz. Mit dem weltweiten Ortungssystem oder kurz GPS kann die Position bis ca. 10 m genau bestimmt werden, demzufolge muss in der heutigen Zeit niemand mehr nach dem Weg fragen oder in Landkarten blättern. Stellt sich die Frage wie dieses Ortungssystem funktioniert?

Das Kürzel GPS

Hinter dem Kürzel GPS verbirgt sich Global Positioning System, das übersetzt für weltumspannendes Positionsbestimmungssystem steht. Somit verrät der Satellitenempfänger für GPS-Signale Ihnen die genaue Position, wo Sie sich gerade befinden. Entwickelt wurde, das GPS ursprünglich für das amerikanische Militär, das nun bereits seit den 80er Jahren GPS zur Zielführung und Positionsbestimmung nutzt.

Funktionsweise des GPS

Die Erde umkreisen 27 Satelliten und jeder Einzelne sendet seine Kennung, die genaue Uhrzeit und seine aktuelle Position in der Umlaufbahn. Bis die Signale bei Ihrem Navigationsgerät ankommen, dauert es nur wenige Augenblicke, ist jedoch der Satellit weiter entfernt dann ist auch das Signal länger unterwegs. Aus dieser Zeit, die das Signal zu Ihnen benötigt, können Sie die Entfernung zu dem Satelliten bestimmen. Durch das Signal eines Satelliten kann die Uhr, die sich in ihrem GPS-Empfänger befindet exakt eingestellt werden denn nur dann ist die genaue Berechnung ihres Standortes möglich. Die Signale hingegen der anderen Satelliten werden von dem Navigationsgerät genutzt, um den Standort zu bestimmen.

Funktionsweise des Navigationssystems per GPS

GPS-Systeme können mittels digitaler Landkarten beispielsweise auf einer Speicherkarte, einer CD oder auch einer DVD den Weg anzeigen zu dem Ziel, das Sie in das Gerät eingegeben haben. Mobile Navigationsgeräte arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip. So berechnet der eingebaute GPS-Empfänger den Standort und markiert diese Position zugleich auf der elektronischen Karte. Das Gerät wiederum prüft mithilfe der elektronischen Karten den Standort. Weicht nun die durch GPS ermittelte Position erheblich von der Wirklichkeit ab und ist anstelle der Straße beispielsweise eine Wiese vorhanden, dann korrigiert das Navigationsgerät seinen Standort selbstständig auf die Straße, die sich in unmittelbarer Nähe befindet. Nachdem Sie das Ziel in das Gerät eingegeben haben, berechnet das Navigationssystem jedoch auch die jeweils beste Route, die Sie an Ihr gewünschtes Ziel bringt. Wie Sie zu diesem Ziel gelangen, das erfahren Sie wiederum über eine Sprachansage die jedes Modell fürs Auto oder Motorrad besitzt. Zusätzlich können Sie ihren Weg auf aber auch auf dem Display des Navigationssystems verfolgen, wo dieser noch einmal grafisch dargestellt wird. Das Gerät vergleicht während der gesamten Zeit die geplante Route mit dem aktuellen Standort und berechnet bei Abweichungen umgehend den kürzesten Weg, der zum Ziel führt.

Die verschiedenen GPS-Geräte

Die Produktpalette für GPS-Geräte ist überaus vielseitig. So sind Digitalkameras mit GPS-Empfänger erhältlich, viele Handys, Smartphones und PDAs lassen sich als Navigationsgerät verwenden aber auch in den tragbaren Navis sind Akkus eingebaut, die insbesondere für Radtouren oder für Wanderungen verwendet werden können.

Picture: Stephen VanHorn: Fotolia

Posted in Navigation | Tagged , | Leave a comment